Lange Tafel
der Baukultur
#Baustelle Grindel
Rund um die Geschäftsstellen der drei Veranstalterinnen, der Hamburgischen Architektenkammer, der Ingenieurkammer – Bau sowie der HSBK, wird in Zukunft viel gebaut.
Einzelne Projekte wurden an der Langen Tafel am Freitag, den 19. Juni 2026, kurz präsentiert und die Zeit der Baustellen thematisiert. Nach einem moderierten Austausch zu jedem Impuls, setzen sich die Gespräche bei kleinen Köstlichkeiten am Tisch fort. Der Umbau unserer Stadt geht alle etwas an und das Interesse war sowohl aus der Nachbarschaft als auch bei den Planer*innen sehr groß.
Baustelle #MARKK - Umgestaltung Museumsvorplatz und Museumsumbau
Marc von Itter, kaufm. Vorstand
Baustelle #Uni Hamburg - Planungen Campus
Eva Liesberg, Referatsleitung Campusentwicklung und Viola Mönninghöver, Abteilungsleitung Liegenschaftsmanagement
Baustelle #Eimsbüttel
Jan Philipp Stephan, Dezernent für Wirtschaft, Bauen und Umwelt
Bezirksamt Eimsbüttel
Baustelle #Jüdische Gemeinde - Bau Synagoge
Daniel Sheffer, Vorsitzender des Stiftungsrats
Baustelle #Hochbahn - Projekt-U5 Grindel
Frederik Ahlmann-Eltze, U5 Beauftragter
Baustelle #Lichthoftheater - Umbau Autocenter Rentzelstraße
Matthias Schulze-Kraft, Künstlerische Leitung
Wir danken unseren Mitveranstalterinnen für die Unterstützung.
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Die Veranstaltung fand im Rahmen des 11. Hamburger Architektur Sommers, des Aktionstags des Fördervereins der Bundesstiftung Baukultur und anlässlich der Hamburger Stiftungstage 2026 statt.
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Blitzlichter aus den Diskussionen
• Bauvorhaben lösen oft Sorge aus, Liebgewonnenes zu verlieren.
• Komplexe Eigentumsverhältnisse mit externen Nutzenden machen Planungsprozesse für Nachbarschaften schwer nachvollziehbar.
• Lärm, Dreck und unübersichtliche Zuwegungen bleiben die größten Störfaktoren bei Baustellen.
• Jeder Raum und jede Fläche in der Stadt, die wir täglich nutzen, war mal eine Baustelle.
• Zeitpläne, die verlässlich Auskunft geben, was wer wann baut und welche Beschränkungen für die Anwohnenden daraus resultieren, sind enorm wichtig. Ohne diese kann eine Nachbarschaft sich gar nicht auf Einschränkungen im Alltag einstellen.
• Maßnahmen der Größe eines U-Bahn Neubaus sorgen für Baustellen auch an Orten, an denen die Bahn gar nicht fahren wird, Bsp. durch die notwendige Umlegung von Fernwärmeleitungen etc.
• Für den Bau der Synagoge muss der Bunker bald zurückgebaut werden.
• Es wäre für uns alle gut, wenn wir uns über Umbauten freuen und die Baustellen ein bisschen in unser Herz schließen würden.
• Die Einnahmen der Stadt durch die Gebühren für Sondernutzungen des öffentlichen Raumes, bspw. Baustelleneinrichtungen, wachsen mit den Baustellen. Ein Teil dieses Geldes sollte in den Bezirken bleiben und in Verbesserungsmaßnahmen für Baustellen fließen – die HSBK hätte dafür bereits zahlreiche konkrete Vorschläge gesammelt und stellt sich gerne zur Verfügung.
Tina Unruh, Geschäftsführerin der HSBK, moderierte den Nachmittag.
Einen Ausblick auf die Umgestaltung des Museumsvorplatzes und Umbaus des MARKKs (Museum am Rothenbaum - Kulturen und Künste der Welt) durch Marc von Itter, kaufmännischer Vorstand.
Die Planungen des Campuses der Uni Hamburg erläuterte Eva Liesberg, Referatsleitung Campusentwicklung.
Studentisches Leben sollte gefördert werden und mehr Raum erhalten.
Jan Philipp Stephan, neuer Dezernent für Wirtschaft, Bauen und Umwelt im Bezirk Eimsbüttel, berichtete von verschiedenen Vorhaben.
Die Pläne für die Synagoge am Bornplatz wurden von Daniel Sheffer, Vorsitzender des Stiftungsrats, präsentiert.
Das Projekt der neuen U-Bahn Linie U5 stellte der U5 Beauftragte Frederik Ahlmann-Eltze vor.
Vom geplanten Umbau des Autocenters Rentzelstraße berichtete Matthias Schulze-Kraft, Künstlerische Leitung des Lichthoftheater. Zwischen großen und kleinen, gibt es in Hamburg auch Mittelbühnen für die freie Theaterszene.
Es gab Wein und Quiche aus dem Hadley’s, Bier von Ratsherrn Softdrinks von Fritz Kola und Hefte als Dankeschön vom Schaff Verlag.
Fotos © Michelle Jekel